Desinfektion einer Estrichdämmung mit Schaum nach Wasserschaden in einer Arztpraxis
Hinter den Einbauschränken im Sterilisationsraum ist Schimmelpilzbefall aufgetreten. Schadensursache war ein undichter Röhrengeruchsverschluss der Entwässerung im Sterilisationsraum. Das Wasser tropfte über längere Zeit auf den Boden und versickerte über den Randdämmstreifen in den Bodenaufbau, dieser besteht aus Estrich mit Dämmlage und Fliesen.
Aufgrund der Tatsache, dass der Wasserschaden schon etwas länger stand, war klar, dass nur eine Trocknung der Estrichdämmung nicht ausreichen würde.
Wenn Dämmschichten über längere Zeit feucht sind, kann es zu mikrobiellem Befall kommen unter anderem zur Bildung von Bakterien, Keimen und sogar Schimmelpilzbefall in der Dämmlage.
Nach Schadensaufnahme und Rücksprache mit allen Beteiligten sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass die Estrichdämmung desinfiziert werden muss.
Über zuvor angefertigte Kernbohrungen im Boden-Aufbau haben wir mit einem Spezialgerät einen desinfizierenden Schaum in die Dämmlage des Estrichs injiziert.
Nach der Berücksichtigung der Einwirkzeit und des Wirkungsgrades haben wir den Schaum abgesaugt und anschließend die notwendige Trocknung der Estrich Dämmung aufgestellt und angeschlossen.
Nach 2 Wochen Trocknungszeit konnte die Trocknung erfolgreich beendet werden und die Wiederherstellung des Raumes konnte begonnen werden. Alle beteiligten waren zufrieden und der Estrich konnte erhalten werden.